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Der vollständige Leitfaden für strukturierte Interviews
MAY 6, 2026
Strukturierte Interviews sind die verlässlichste verfügbare Interviewmethode. Hier erfahren Sie, wie Sie sie effektiv gestalten und durchführen.
Warum Struktur die prognostische Validität verbessert
Eine Metaanalyse der Interviewforschung von Schmidt und Hunter ergab, dass strukturierte Interviews eine prognostische Validität von ungefähr 0.51 für die Arbeitsleistung haben, verglichen mit 0.38 für unstrukturierte Interviews. Der Unterschied erklärt sich durch Konsistenz: In einem strukturierten Interview beantworten alle Kandidaten für dieselbe Rolle dieselben Fragen in derselben Reihenfolge und werden anhand derselben Kriterien bewertet. Dadurch wird das Rauschen beseitigt, das entsteht, wenn verschiedene Interviewer unterschiedliche Fragen stellen und Gesamturteile auf Grundlage des Gesamteindrucks bilden, der stark von kognitiven Verzerrungen beeinflusst wird.
Ein strukturiertes Interview entwerfen
Ein strukturiertes Interview wird aus dem Kandidatenprofil für die Rolle aufgebaut. Für jedes wesentliche Kriterium schreiben Sie zwei bis drei Fragen, die darauf ausgelegt sind, Belege für diese Fähigkeit zu erheben. Verwenden Sie verhaltensbezogene Fragen ('Erzählen Sie mir von einer Situation, in der Sie...') zur Prüfung der bisherigen Erfahrung und situative Fragen ('Was würden Sie tun, wenn...') zur Beurteilung von Denken und Urteilsvermögen. Verfassen Sie für jede Frage einen Bewertungsmaßstab, der definiert, wie eine schwache, angemessene und starke Antwort aussieht. Dies ermöglicht es verschiedenen Interviewern, unabhängig zu bewerten und ihre Bewertungen anschließend in einem Debrief abzugleichen, wodurch eine konsistente und belastbare Einstellungsentscheidung entsteht.












































