Onboarding • 8 MIN LESEN
Die 5 häufigsten Onboarding-Fehler (und wie Sie sie vermeiden)
JUN 16, 2026
Die meisten Onboarding-Probleme sind vorhersehbar und vermeidbar. Hier sind die fünf Fehler, die HR-Teams am häufigsten machen, und die Lösungen, die funktionieren.
Fehler 1: Tag eins als Beginn des Onboardings zu behandeln
Bis zum ersten Arbeitstag hat sich die neue Arbeitskraft bereits einen starken ersten Eindruck von der Organisation gebildet. Wenn sie einen generischen Arbeitsvertrag erhalten hat, Schwierigkeiten hatte, Antworten auf ihre Fragen vor dem Start zu bekommen, oder zwischen Annahme des Angebots und dem Startdatum keinen Kontakt zu ihrer Führungskraft hatte, sind diese Eindrücke wahrscheinlich negativ. Die Lösung ist Pre-Boarding: ein strukturierter Zeitraum zwischen Annahme des Angebots und dem ersten Arbeitstag, der eine persönliche Begrüßung durch die Führungskraft, praktische Informationen und eine frühe kulturelle Einführung umfasst. Organisationen, die in Pre-Boarding investieren, senken die Fluktuation in der frühen Beschäftigungsphase deutlich.
Fehler 2 und 3: Informationsüberflutung und fehlende Rollenklarheit
Neue Mitarbeitende, denen am ersten Tag 40 PowerPoint-Folien über das Unternehmen gezeigt werden, behalten davon bis zum Ende der Woche nahezu nichts. Verteilen Sie grundlegende Inhalte über die ersten vier Wochen und liefern Sie sie im Kontext, wenn sie unmittelbar relevant für etwas sind, das die Mitarbeitende bzw. der Mitarbeitende tut. Außerdem berichten viele Neueinstellungen, dass sie erst nach mehreren Monaten wirklich verstanden haben, wie Erfolg in ihrer Rolle aussieht. Die Lösung ist ein 30-60-90-Tage-Plan, der in der ersten Woche gemeinsam von der Führungskraft und der neuen Mitarbeiterin bzw. dem neuen Mitarbeiter erstellt wird, mit klaren Zielen und Erwartungen für jeden Meilenstein.
Fehler 4 und 5: keine Gemeinschaft und keine Feedbackschleife
Der Start in eine neue Rolle ist sozial anspruchsvoll. Ohne bewusste Vorstellungsrunden und strukturierte soziale Gelegenheiten können sich neue Mitarbeitende monatelang isoliert fühlen, besonders in hybriden oder Remote-Umgebungen. Weisen Sie eine Buddy-Person außerhalb des unmittelbaren Teams zu und planen Sie das erste Gespräch vor dem ersten Arbeitstag. Schließlich onboarden die meisten Organisationen Mitarbeitende, fragen aber nie, wie die Erfahrung war. Eine kurze Umfrage nach 30 und 90 Tagen, die konkrete Fragen zur Qualität des Onboardings stellt, liefert das Feedback, das für eine kontinuierliche Verbesserung des Prozesses nötig ist.












































