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Der Leitfaden für Arbeitgeber zu Earned Wage Access
JUN 11, 2026
Earned Wage Access ermöglicht es Mitarbeitenden, auf bereits verdienten Lohn vor dem Zahltag zuzugreifen. Hier erfahren Sie, was HR wissen muss, bevor es angeboten wird.
Was Earned Wage Access ist
Earned Wage Access (EWA), auch On-Demand Pay genannt, ermöglicht es Mitarbeitenden, vor dem regulären Zahltag auf einen Teil ihres bereits verdienten Nettolohns zuzugreifen, typischerweise gegen eine kleine Transaktionsgebühr, die vom Mitarbeitenden oder Arbeitgeber gezahlt wird. Es unterscheidet sich von einem Payday Loan, weil die Mitarbeitenden auf Geld zugreifen, das sie bereits verdient haben, und nicht gegen zukünftige Einkünfte leihen. EWA-Produkte werden entweder über den Payroll-Anbieter oder über eine Drittanbieter-Plattform angeboten, die sich in das Payroll-System des Arbeitgebers integriert.
Warum Mitarbeitende es schätzen
Ein erheblicher Anteil der britischen Erwerbsbevölkerung lebt von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck und hat nur begrenzte Möglichkeiten, unerwartete Ausgaben zwischen den Zahltagen abzufedern. Die häufigsten Verwendungszwecke von EWA-Abhebungen sind Autoreparaturen, Strom- und Gasrechnungen, medizinische Ausgaben und die Vermeidung von Überziehungsgebühren. Forschung von CIPD und anderen hat ergeben, dass finanzieller Stress einer der wichtigsten Faktoren für schlechte Konzentration, Fehlzeiten und Präsentismus bei der Arbeit ist. EWA ist einer der kostengünstigsten finanziellen Wohlfühlvorteile, die ein Arbeitgeber anbieten kann.
Umsetzungsaspekte für HR
Bevor Sie EWA anbieten, klären Sie die regulatorische Lage. Die Financial Conduct Authority hat EWA-Produkte überprüft; stellen Sie sicher, dass jeder von Ihnen gewählte Anbieter den sich entwickelnden Vorgaben entspricht. Bestätigen Sie, wie sich das Produkt in Ihren Payroll-Zyklus integriert: Die meisten Anbieter verrechnen Vorschüsse mit dem normalen Payroll-Lauf, was für Ihr Payroll-Team transparent sein sollte. Setzen Sie eine Obergrenze für den Anteil des verdienten Lohns, auf den vorzeitig zugegriffen werden kann, typischerweise 50%, um zu vermeiden, dass Mitarbeitende ihren gesamten Nettolohn vor dem Zahltag abrufen.












































