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Schwierige Gespräche: Ein Leitfaden für Führungskräfte zum Ansprechen von Leistung und Verhalten
JUN 6, 2026
Schwierige Gespräche zu vermeiden ist das häufigste Führungsversagen. Hier ist ein praktischer Rahmen, um sie gut zu führen.
Warum Führungskräfte schwierige Gespräche vermeiden
Der häufigste Grund, warum Führungskräfte schwierige Gespräche vermeiden, ist nicht Bosheit oder Faulheit: Es ist Unbehagen mit Konflikten und Unsicherheit darüber, wie das Gespräch geführt werden kann, ohne die Dinge zu verschlimmern. Viele Führungskräfte wurden nie darin geschult, wie man Unterleistung oder problematisches Verhalten konstruktiv anspricht. Sie fürchten die emotionale Reaktion der Person, sorgen sich darum, die Beziehung zu beschädigen, oder sind unsicher, ob das Thema ernst genug ist, um es formell anzusprechen. Das Ergebnis ist, dass Probleme bestehen bleiben und sich verschärfen, bis sie weitaus schwieriger zu lösen sind, als wenn sie frühzeitig angesprochen worden wären.
Das CORBS-Rahmenwerk
Ein praktisches Rahmenwerk für schwierige Feedbackgespräche ist CORBS: Context (die konkrete Situation objektiv beschreiben, nicht allgemein), Observation (beschreiben, was Sie beobachtet haben, nicht was Sie über die Motivation der Person schließen), Result (die Auswirkung des Verhaltens auf das Team, die Arbeit oder den Kunden beschreiben), Behaviour (sich darauf konzentrieren, was die Person getan hat, nicht darauf, wer sie ist) und Suggestion (konkret beschreiben, was Sie anders sehen möchten). Dieses Rahmenwerk hält das Gespräch auf beobachtbare Fakten statt auf Urteilen und macht es für die Person deutlich einfacher, das Feedback zu hören und darauf zu reagieren.
Was HR tun kann, um zu helfen
HR kann Managern helfen, bessere schwierige Gespräche zu führen, indem vor einem konkreten Gespräch die erforderlichen Fähigkeiten geschult werden, angeboten wird, sich vor einem schwierigen Gespräch mit einem Manager vorzubereiten und danach mit ihm zu debriefen, sowie Vorlagen und Checklisten bereitgestellt werden, die den Vorbereitungsaufwand reduzieren. Wenn Gespräche formale Leistungsmanagement- oder Disziplinarprozesse betreffen, sollte HR früh genug eingebunden werden, um sicherzustellen, dass der Prozess verfahrensrechtlich korrekt ist, und nicht erst in der Krisensituation, wenn die Optionen bereits begrenzt sind.












































